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Barbaratag in Dreislar

 

 

Barbaramesse mit gemütlichem Beisammensein

 

Jedes Jahr am 04. Dezember feiern die Bergleute in allen christlich geprägten Ländern der Erde den Barbaratag. St. Barbara ist seit vielen Jahrhunderten die Schutzheilige, Saenger vor Altaroder wie der Niederländer sagt, die Beschirmfrau der Bergarbeiter. Viele Sagen und Legenden ranken sich um diese Heilige, die im 4-ten Jahrhundert in Nikomedien, dem heutigen Izmit, in der Türkei lebte. Eine bildhübsche junge Frau, so erzählt die Geschichte, die gegen den Willen des Vaters dem christlichen Glauben beigetreten ist.

Der herrschsüchtige Vater war hierüber so erbost, dass er beim Stadthalter das Todesurteil gegen seine Tochter erwirkte und sich ausgebeten hat, dieses Urteil selbst vollstrecken zu dürfen.

Für die Christen ist die hl. Barbara eine Märtyrerin, derer sie am 04. Dezember, dem Barbaratag, gedenken. Auf Grund ihrer bewegten Geschichte und ihres starken Glaubens gilt die heilige Barbara heute als Schutzpatronin vieler Berufsgruppen und leidender Menschen. Sie gehört zu den vierzehn Nothelfern der katholischen Kirche – allesamt Heilige aus dem zweiten bis vierten Jahrhundert.

Der wohl bekannteste Brauch an diesem Tage ist das schneiden von Kirsch- Apfel- oder Forsythienzweigen, die in ein Gefäß mit Wasser gestellt und in einem warmen Zimmer aufbewahrt, zu Weihnachten in voller Blüte stehen.

Das Dorf Dreislar kann heute auf eine 230- jährige Bergbaugeschichte zurückblicken, und man kann sicher sein, dass auch die Bergleute der alten Zeit ihre Schutzpatronin, in welcher Form auch immer, geehrt haben. Nachdem auch hier der Bergbau untergegangen ist, bemüht sich der Förderverein um die Fortführung dieser alten Tradition.

So findet auch in diesem Jahr am Samstag, 02. Dezember um 19 Uhr eine Dankmesse in der St. Franziskuskirche zu Ehren der hl. Barbara statt, die auch in diesem Jahr wieder von den Sangesfreunden „Glück Auf“ Dreislar mitgestaltet wird. Im Anschluss sind Alle, die sich dieser alten Tradition, aber auch dem Förderverein verbunden fühlen, zu einem gemütlichen Beisammensein in das Schwerspatmuseum Dreislar eingeladen.